Nachhaltigkeitsbericht 2013

Mitarbeiter-engagement

Seit 1998 unterstützt Henkel das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter und Pensionäre durch die Initiative „Miteinander im Team“.

Die Förderung unserer Mitarbeiter und Pensionäre, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für soziale Projekte engagieren, ist ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements. Mitarbeiter und Pensionäre haben die Möglichkeit, für ihr Projekt eine Förderung von bis zu 10.000 Euro, Produktspenden und eine bezahlte Freistellung von bis zu fünf Tagen pro Jahr zu erhalten. Ob lokale Projekte der Freiwilligen Feuerwehr, Selbsthilfegruppen oder Bildungsprojekte im Ausland – die ehrenamtliche Tätigkeit unserer Mitarbeiter und Pensionäre ist sehr vielseitig.

2013 feierte Henkel das 15-jährige Bestehen der MIT-Initiative. Aus diesem Anlass förderte Henkel drei MIT-Projekte mit zusätzlich insgesamt 87.500 Euro. Seit 1998 haben sich unsere Mitarbeiter weltweit bei 10.600 MIT-Projekten in über 50 Ländern für andere Menschen engagiert.

Bildung für Straßenkindern

 

Gesellschaftlicher oder Sozialer Fortschritt

Christa Richardt, ehemalige Mitarbeiterin von Henkel, engagiert sich ehrenamtlich für den Verein Friedenskinder e.V. aus Koblenz. Mit vereinten Kräften schafft der Verein Lebensumstände, in denen sich Kinder frei entfalten und entwickeln können. So unterstützt er unter anderem Einrichtungen in Kambodscha, Kenia, Ruanda, Vietnam, Pakistan, Sri Lanka und Deutschland.

Durch die Hilfe von Miteinander im Team (MIT) konnten bereits im Dezember 2011 das Kinderheim „Khmer For Khmer Organization“ (KFKO) in Siem Reap in Kambodscha und der Unterhalt für 22 Straßenkinder finanziert werden. Die Kinder haben dort ein eigenes Zuhause bekommen.

Seit zwei Jahren erhalten sie mit 110 anderen Straßenkindern täglich Essen und werden mit Kleidung versorgt. Außerdem sorgen die Betreuer dafür, dass die Kinder morgens zur Schule gehen und mit Schulmaterialien ausgestattet werden. „Das ist keine Selbstverständlichkeit in einem Land wie Kambodscha, wo speziell in den ländlichen Regionen viele Kinder schon früh die Schule verlassen müssen, um beim Bestreiten des Lebensunterhalts zu helfen“, sagt Richardt. Über Erziehung und Bildung können für die Kinder dort nun gute Startvoraussetzungen für die Zukunft geschaffen werden.

www.friedenskinder.de

Straßenkindern eine Zukunft geben