Nachhaltigkeitsbericht 2013

Dialog mit Politik und Behörden

Im Rahmen politischer Entscheidungsprozesse suchen Politiker und Behörden häufig die Expertise von Unternehmen. Uns bietet ein solcher Rahmen die Möglichkeit, die Auswirkungen politischer Überlegungen auf Henkel, seine Mitarbeiter und Geschäftspartner zu erläutern und entsprechendes Erfahrungswissen zur Verfügung zu stellen. Klare Verhaltensregeln hierfür gibt unser weltweit geltender Standard „Representation of Interests in Public Affairs“. Darüber hinaus informieren wir im Rahmen unserer Eintragung in das
Transparenz-Register der Europäischen Union offen über unsere Interessenfelder sowie den Umfang unserer politischen Arbeit.

Ähnliches gilt für die Mitarbeit in Verbänden. Henkel engagierte sich zum Beispiel 2013 im Consumer Goods Forum (CGF), im Sustainability Consortium und im internationalen Waschmittelverband (A.I.S.E.), um eine gemeinsame Methodik und Messgrundlage für den Nachhaltigkeitsbeitrag von Produkten entlang der Wertschöpfungskette zu entwickeln.

Gemeinsam mit der A.I.S.E. hat sich Henkel 2013 bereits zum zweiten Mal erfolgreich bei der Europäischen Kommission für das sogenannte „Product Environmental Footprint (PEF)“-Projekt beworben. Im Bereich der flüssigen Universalwaschmittel wird Henkel in den nächsten drei Jahren an der Entwicklung und Erprobung des PEF-Verfahrens mitwirken, um den ökologischen Fußabdruck auf einer gemeinsamen Grundlage messen zu können.